Wildökologie

Wildökologie

Die Wildökologie beschäftigt sich mit den Beziehungen zwischen Wildtieren – speziell jenen, die unter die Bestimmungen der Jagdgesetze fallen (= Wild) – und deren Lebensraum. Ein insbesondere in der Kulturlandschaft wichtiger Habitat-Faktor unserer Wildtiere ist der Mensch. Diese Wechselbeziehung zwischen Wildtieren und Menschen ist natürlich nicht immer konfliktfrei. Häufig sind Managementmaßnahmen erforderlich, um Konflikten vorzubeugen oder sie zu entschärfen. Diese können von der Regulierung von Wildtierpopulationen bis zu deren Schutz reichen und sollten unbedingt angemessen und an die örtlichen Gegebenheiten angepasst sein. Hierfür ist es notwendig, Grundlageninformationen über die betroffene Wildtierpopulation, deren Verhalten und Ökologie zu erfassen.

So kann ich Sie bei Ihrem wildökologischen Projekt unterstützen:

  • Wissenschaftliche Beratung und Projektplanung
  • Erfassung und Dokumentation von Nachweisen sowie Erstellung von Verbreitungskarten
  • Bestandesschätzung mittels nicht-invasiver Methoden des Wildtier-Monitorings
  • Erfassung und Einschätzung von Verbreitung und Risiken bzgl. gebietsfremder Säugetierarten (IAS)
  • Analyse von Raumnutzungsverhalten, z.B. mittels Telemetrie (VHF, GPS) und GIS-basierter Auswertung
  • Analyse von Habitat-Nutzung / Habitat-Modellierungen und Ausbreitungsprognosen mittels GIS
  • Textliche und grafische Aufbereitung sowie wildökologische Interpretation der Ergebnisse
  • Auswertung von Fachliteratur mit wildökologischem Hintergrund, z.B. im Hinblick auf Management-Maßnahmen

Referenz-Projekte:

Invasion gebietsfremder Karnivoren in Österreich – der aktuelle Status von Waschbär (Procyon lotor) und Marderhund (Nyctereutes procyonoides) und Ausblicke auf deren zukünftige Verbreitung. Dissertation der Veterinärmedizinischen Universität Wien

Rotwildmarkierung im Dreiländereck (Vorarlberg, Fürstentum Liechtenstein, Kanton Graubünden)

Gutachterliche Stellungnahme zum Steppeniltis-Vorkommen in Niederösterreich.

Gutachten zur Anwendung der EU-Vogelschutzrichtlinie bzgl. Europäische Waldschnepfe (Scolopax rusticola)

Bericht nach Artikel 17 der FFH-Richtlinie bzgl. Baummarder (Martes martes), Waldiltis (Mustela putorius), Gamswild (Rupricarpa rupricarpa), Steinwild (Carpa ibex)

Die Wirkung verschiedener Duftstoffe auf Eurasische Luchse (Lynx lynx) – ein Gehegeversuch im Rahmen eines Praktikums im Nationalpark Harz

Wie Sau sich bettet – über die Wahl der Schlafplätze bei Wildschweinen (Sus scrofa). Diplomarbeit der Universität Bielefeld

Menü schließen